schöne Momente – Eröffnung Spielplatz Eichpark

Es gibt viele tolle Erlebnisse in meinem neuen Job als Gemeindepräsident. Die Eröffnung des neuen Spielplatzes Eichpark gehört auf jeden Fall dazu. Bei schönstem Wetter konnten wird die Eröffnung am vergangenen Mittwoch mit vielen Kindern feiern und mit den Sponsoren anstossen.

Die Stiftung “Denk an mich” hat uns mit finanziell und mit ihrem Wissen wertvoll unterstützt, dass der Spielplatz auch behindertengerecht gebaut wurde. Der Spielplatz ist aber auch sonst ein kleines Kunstwerk mit allen möglichen Kletter und Spielmöglichkeiten und einer kleinen Bike-Strecke um den Platz.

Die Fotos sind hier auf der neuen Facebook-Page der Gemeinde veröffentlicht.

die ersten 100 Tage

Viel Neues habe ich gelernt in den ersten 100 Tagen, tolle Menschen kennen gelernt und in dieser kurzen Zeit vor allem mit Erstaunen festgestellt, was alles hinter den Kulissen der Kommunalpolitik und den Verwaltungen erreicht wird.

Meinen 100-Tage-Rückblick möchte ich nachfolgend in einigen Feststellungen darlegen.

Einarbeitung ist aller Anfang, aller Anfang ist lang

Die Einarbeitung war die erste grosse Herausforderung (und ist es noch immer). Am ersten Tag waren da “nur” die vielen Ordner zu allen möglichen Themen. Ich nahm mir in der Zeit laufend einige der Themen vor, stöberte in den Unterlagen oder suchte weitere Informationen. Schon innert kurzer Zeit kamen neue Themen mit der Post und von den Mitarbeitern die besprochen oder gelöst werden wollten. Laufend hatte ich meine Prioritäten neu zu ordnen.

Die Arbeit als Gemeindepräsident wird wohl auch zukünftig vom Reagieren geprägt sein. In vielen Bereichen ist aber mit proaktiver Arbeit und Weitsicht auch ein Agieren möglich. Hierzu müssen die Themen aber sattelfest sein, da brauche ich oft noch einiges an Zeit.

Geduld als wichtige Tugend

Ich wiederhole den letzten Satz: “da brauche ich oft noch einiges an Zeit.”. Was ich bald festgestellt habe ist, dass ich um meine Geduld sehr froh bin. Wer in der neuen Rolle des Gemeindepräsidenten das Gefühl hat, er müsse alle Themen verstehen und beherrschen, wird den Job nicht lange durchstehen können. Zu viele neue Themen kommen und jedes ist mit vielen kleinen aber wichtigen und aufwändigen Details geschmückt. Auf der anderen Seite ist das aber natürlich auch das Interessante, was diesen Job ausmacht.

Tolle Menschen

Gerade bei der Einarbeitung ist es eine grosse Unterstützung wenn auch das Umfeld rücksichtsvoll ist. Ob in der Bevölkerung, in der Verwaltung oder von den Kolleginnen und Kollegen Stadt- und Gemeindepräsidenten, überall habe ich viel Wohlwollen und Verständnis erfahren.  Dafür bin ich allen äusserst dankbar.

An einigen repräsentativen Anlässen und Veranstaltungen in der Region wie auch in Eichberg durfte ich viele spannende Bekanntschaften machen. Dieser Austausch ist nicht nur für mich sondern auch für die Gemeinde allgemein wichtig und bringt mir immer wieder neue Ansichten zu verschiedenen Themen.

Stärke der Region

Begeistert bin ich von der guten Zusammenarbeit in der Region. Viele Aufgaben der Gemeinden werden in regionalen Organisationen durchgeführt und so Synergien genutzt. Als positive Beispiele seien KVR (Kehrichtverwertung Rheintal), Suchtberatung oder REPAS (Regionale Potentialabklärungs- und Arbeitsintegrationsstelle) genannt. Die Gemeindepräsidentinnen und Gemeinde-/Stadtpräsidenten treffen sich monatlich zum Austausch. Wir, die “Neuen”, wurden gut aufgenommen und mit viel  Geduld in die Themen eingeführt und bei Fragen von den Kolleginnen und Kollegen unterstützt.

Kosten, Qualität, Langfristigkeit

Die Arbeit auf der Verwaltung und vor allem die der Exekutive ist nur schwer zu quantifizieren. Speziell im sozialen Bereich könnte sehr viel investiert werden und wie fast überall ist aber auch der finanzielle Druck hoch. Viele solcher möglicher Investitionen zeigen erst langfristig ob sie erfolgreich sind. Obwohl der kurzfristige Erfolg reizvoll ist, sollen auch nachhaltige Massnahmen geprüft und angegangen werden.

Es gibt noch viel zu tun

Die Liste mit Ideen, die ich umsetzen könnte wird immer länger. Jeden Tag entdecke ich neue Arbeiten, Abläufe oder Probleme die ich gerne näher untersuchen würde, Ideen die ich prüfen möchte und neue Kontakte die gepflegt werden wollen.

Der Überblick den ich mir bis jetzt verschafft habe, gilt es in nächster Zeit zu vertiefen. So werden dann bald erste Vorhaben gestartet und bestehende weitergeführt. Es bleibt also spannend und ich freue mich auf all die Herausforderungen!

Woche 14 – ein kleiner Rückblick

Neben den vielen kleinen Arbeiten standen diese Woche wieder einige interessante Ereignisse und Arbeiten an. Ein kleiner Einblick in meine Woche.

  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzung der Baukommission und anschliessend Gemeinderatssitzung am Dienstag Abend.
  • An der Eröffnung der Dornbirner Frühjahrsmesse gabe es viele interessante Gespräche, ich lernte einige der Bürgermeister von “enet em Rhy” kennen, habe mich mit der neuen Geschäftsstellenleiterin des Vereins St. Galler Rheintal, Sabina Saggioro unterhalten und wieder einiges mehr über das Projekt Rhesi gelernt.
  • An der Informations- und Weiterbildungsveranstaltung für die Tierschutzbeauftragten am Freitag-Morgen habe ich mehr über meine Rolle als Tierschutzbeauftragter der Gemeinde gelernt und bin einerseits erstaunt wie Anspruchsvoll und detailliert geregelt Tierhaltung ist andererseits bedrückt wie zum Teil mit Tieren umgegangen wird.
  • Am Freitag Nachmittag konnte ich die Schulsozialarbeiterin Simona Biollay und ihre Aufgaben und Herausforderungen kennen lernen.
  • Heute morgen habe ich Alice Wenger zum 85. Geburtstag Blumen gebracht.
  • Und bald werde ich mich auf den Weg zur Generalversammlung der Raiffeisenbank Oberes Rheintal machen.

Ich wünsche ein erholsames Wochenende und einen guten Start in die neue Woche.

erste Bürgerversammlung

Bürgerversammlung2013

Meine erste Bürgerversammlung habe ich seit dem 22. März 2013 hinter mir.

Am Dienstag davor gab es eine Vorversammlung an der ich die Rechnung 2012 und den Voranschlag 2013 sowie einige Vorhaben vorgestellt habe und etwas detaillierter auf den Antrag bezüglich dem Einkauf von Altersheimplätzen eingegangen bin. Dabei konnten auch einige Fragen aus der Bevölkerung beantwortet werden.

An der Bürgerversammlung gab es dann keine Wortmeldungen aus der Bevölkerung mehr, somit war der offizielle Teil bereits nach weniger als 15 Minuten vorüber.

Das Foto wurde nach dem offiziellen Teil aufgenommen. Etwas früher wäre wahrscheinlich etwas mehr Anspannung sichtbar gewesen. Die Vorbereitungen hatte ich etwas unterschätzt, so musste hier nicht nur inhaltlich sondern auch verfahrenstechnisch einiges aufbereitet werden, damit ich die nötige Sicherheit für die beiden Abende hatten.

Schlussendlich hat alles tip top geklappt. Vielen Dank vor allem auch an die Eichberger Bevölkerung für die Unterstützung der Anträge!

Ich bin jetzt auch …

Als Gemeindepräsident habe ich einige weitere Funktionen in verschiedenen Kommissionen inne. Diese habe ich auch auf der Seite Transparenz permanent veröffentlich. Ich bin jetzt unter anderem auch …

… in Eichberg Präsident …

  • Bau- und Planungskommission
  • Elektrizitätsversorgnung
  • Energiestadtkommission
  • GEP-Kommission (Genereller Entwässerungsplan)
  • Strassenkommission
  • Gemeindewasserversorgung
  • Wahl- und Abstimmungsbüro

… in Eichberg Mitglied …

  • Einbürgerungsrat
  • Feuerschutzkommission Altstätten-Eichberg
  • Bachkommission
  • Betriebskommission Mehrzweckhalle (Vertreter politische Gemeinde)

… in der Region Mitglied …

… in der Region Präsident …

… im Verwaltungsrat (und Delegierter) …

 

Gestartet

Das mit den zwei Jobs ist für den Anfang etwas aufwändig. Ihr mögt mir verzeihen, dass die Freundin dann doch noch vor dem bloggen kommt.

Allen die ich noch nicht getroffen habe wünsche ich hier noch ein gutes Jahr 2013!

Unterdessen bin ich in meinen neuen Job als Gemeindepräsident gestartet.

Am 28. Dezember 2012 fand die offizielle Übergabe statt. Die bisherige Gemeindepräsidentin Eliane Kaiser hat mir all ihre Unterlagen überlassen, den Stand der laufenden Projekte erklärt und den Schlüssel für das Gemeindehaus ausgehändigt.

Übergabe Schlüssel (Rheintaler 29.12.2012)

Seither bin ich mich in meinem neuen Büro am Einrichten, mich in all meine Aufgaben am einarbeiten und all die Unterlagen zu studieren die ich erhalten habe. Das wird wohl auch noch einige Zeit mehr in Anspruch nehmen.

Die erste offizielle Aufgabe war dann bereits am 1. Januar 2013 die Neujahrsbegrüssung. Ein schöner Abend mit tollen Gesprächen bei einer warmen Suppe und Punsch. Der richtige Start in meine neue Herausforderung.

So es die Zeit denn zulässt, werde ich hier über meine Erfahrungen berichten und hoffentlich den einen oder anderen einen Einblick in die Gemeinde Eichberg und in den Job des Gemeindepräsidenten ermöglichen.

Viel News und Interviews

Die vergangene Woche war äusserst anstrengend. Dass die Wahl eines Piraten für ein Gemeindepräsidium Medienaufmerksamkeit gibt war klar, das war aber doch etwas mehr als erwartet.

Ich habe versucht, die Berichte im Medienspiegel zu sammeln, bin aber nicht sicher ob ich auch alles gefunden habe. Falls ich etwas vergessen habe, bitte gerne unten im Kommentar ergänzen.

Natürlich hat der Rheintaler berichtet, am Dienstag hab ich’s dann sogar zum Kopf des Tags im Tagblatt gebracht. Ich war bei TVO (ab 20:25) und auch das schweizer Fernsehen hat berichtet, erst in der Tagesschau online und am Montag auf Schweiz aktuell. Die grossen Zeitungen der Schweiz haben über die Wahl geschrieben: NZZTages Anzeiger, Blick und 20min. Und sogar die internationale Presse hat über die Wahl berichtet, so in Frankreich (web & tech)Holland (NOS Nieuws)Grossbritanien (The Register)Australien (ARN) und sogar Asien.