CVP

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Im Verlauf meiner Arbeit als Gemeindepräsident war ich sehr gefordert. Parallel die Piratenpartei SG AR AI aufzubauen – es gibt da noch einiges zu tun und die Partei ist im Rheintal eigentlich noch nicht existent – war zeitlich nicht mehr möglich. Auch konnte mich die Partei in der Arbeit als Gemeindepräsident und Regionalpolitiker nicht unterstützen. Die wenigen Ressourcen die zur Verfügung standen mussten für die nationalen Themen der Piraten eingesetzt werden.

So habe ich mir Gedanken über meine politische Zukunft gemacht und mich entschieden den Piraten den Rücken zu kehren und der CVP beizutreten.

Wieso ein Parteiwechsel?

Um persönlich und auch als Gemeindepräsident weiter zu kommen ist ein starkes Netzwerk nötig und es benötigt viel zeitlichen Aufwand. Die Piraten als noch kleine Partei konnte mir natürlich das lokale Netzwerk nicht bieten. Dies von Grund auf aufzubauen benötigt noch viel Zeit und einen enormen Aufwand.

In einer etablierten Partei kann ich von bestehendem Knowhow profitieren und, so hoffe ich, politisch mitarbeiten und mich nicht mehr hauptsächlich um Aufbau zu kümmern.

Mag vielleicht auch etwas egoistisch klingen, primär hat durch den Wechsel aber die Gemeinde profitiert für die ich mich durch das Netzwerk effektiver einsetzen kann.

Wieso die CVP?

Mit dem Ziel konstruktive Politik zu betreiben und vorwärts zu kommen, waren die Pol-Parteien im voraus ausgeschlossen. Auch bin ich der Meinung, dass gerade in der heutigen Zeit, der Mensch vor der Wirtschaft kommen soll.

Ich habe die Parteimitglieder der CVP die ich in meinem ersten Jahr als Gemeindepräsident kennen gelernt habe als sehr kompetent wahrgenommen.

In der CVP als bürgerliche Partei bleibt auch noch genügend Platz für unterschiedliche Meinungen. Das soll auch so sein, denn viele Themen lassen sich nicht so einfach abhandeln, wie uns teilweise weis gemacht wird.

Aber dieses C in CVP…

Die Menschen die mich kennen wissen dass ich kein besonders gläubiger Mensch bin. Es ist also nicht das Christliche, das mich von der CVP besonders überzeugt hat. Dass die CVP ihre Werte aus dem Christentum hat ist für mich aber nicht relevant. Viel wichtiger ist, dass ich mich mit den Werten identifizieren kann. (Positionspapier „Das C im Namen der CVP“)