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Kopenhagen – Erfolg mit Priorität Veloverkehr

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Vergangenes Wochenende sind wir mit einer Delegation aus Rheintaler Gemeindepräsidenten, Vorarlberger Bürgermeistern und Verantwortlichen der Region Rheintal und des Landes Vorarlberg nach Kopenhagen gereist. Neben der Geselligkeit haben wir uns mit verschiedenen Aspekten der äusserst modernen Stadt auseinandergesetzt. Eine Stadt die voll auf den Veloverkehr setzt und damit grossen Erfolg hat.

Bei einem Besuch bei der Stadtverwaltung konnten wir erfahren welche Ziele Kopenhagen mit der Vision Co-Create Copenhagen verfolgt. Eine Vision die ihre Bevölkerung, deren Zusammenleben und Nachhaltigkeit zum Fokus hat.

 

Kristian Villadsen, Partner des Büros Gehl, hat uns ihr Vorgehen bei ihren Projekten in der Städteplanung vorgestellt. Nicht mehr die einzelnen Bereiche Strasse, Fussgänger und Bau (vielleicht manchmal noch etwas Grünes) werden geplant sondern der Raum als ganzes gesehen und eine ganzheitliche Lösung angegangen. So selbstverständlich das kling, sind wir in vielen Fällen doch noch sehr weit davon entfernt, wenn man sich beispielsweise einige unserer Bahnhöfe ansieht.

Beim Besuch des Amager Ressource Center konnten wir eine der neuesten und modernsten Kehrichtverbrennungsanlagen kennen lernen. Speziell die Architektur des Bau ist interessant, in den nächsten Monaten sollte noch die Skipiste auf dem Dach realisiert werden. Auch hier zeigt sich wieder die gesamtheitliche Sicht der Stadt: Aufgrund der nähe zur Stadt und der Lage (die Anlage liegt im Hintergrund der kleinen Mehrjungfrau, eine Statue im Meer, die oft fotografiert wird), war es wichtig, dass es ein ansehnlicher Bau wird. Das ist gelungen, was bei einer KVA nicht selbstverständlich ist.

Alles in allem ein sehr spannender Ausflug. Wir sind mit interessanten Eindrücken und vielen Ideen für die Entwicklung unserer Region im Zusammenhang mit dem Agglomerationsprogramm Rheintal zurückgekehrt.

 

Der Ausflug war übrigens auf privater Basis, während Urlaubstagen und selber finanziert.

Kategorie: diverses, Gemeinde Eichberg, Politik | Kommentar schreiben

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