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Vereinsgründung „Agglomeration Rheintal“

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Agglomeration Rheintal - GründungsmitgliederGestern, 17. November haben neun Rheinanlieger-Gemeinden des Vorarlbergs, die zwölf Gemeinden des St. Galler Rheintals, der Kanton St. Gallen und das Land Vorarlberg den Verein Agglomeration Rheintal gegründet. Ziel des Vereins ist die gemeinsame erfolgreiche Erarbeitung eines Agglomerationsprogrammes 4. Generation. Die Akteure übernehmen die Verantwortung für eine abgestimmte räumliche Entwicklung in der grenzübergreifenden Region Rheintal und bekräftigen den Willen zur Zusammenarbeit und Mitgestaltung.

Ein Versuch, es einfach zu erklären: Der Verein soll die Entwicklung von Siedlung und Verkehr im Rheintal beidseits des Rheins koordinieren. Mit einem guten Plan findet sich für die Vorhaben eine ansehnliche finanzielle Beteiligung des Bundes. Der Bund hat dafür einen grossen Topf, der alle vier Jahre an gute Agglomerationsprogramme verteilt wird (oder zumindest für die Umsetzung der Vorhaben versprochen wird).

Nachdem beim letzten Versuch das Rheintal leer ausgegangen ist, soll den negativ gewerteten Gründen diesmal entgegengewirkt werden. Ein wichtiger Punkt war die grenzüberschreitende Abstimmung. Mit dem Verein Agglomeration Rheintal soll das nächste Agglomerationsprogramm von Anfang an gemeinsam erarbeitet werden, dazu haben sich auch die Vorarlberger Gemeinden und das Land Vorarlberg committet. Für konkrete Resultate braucht es noch viel Geduld, ein sehr wichtiger erster Schritt wurde jetzt aber getan.

Präsidiert wird der Verein von Kollege Reto Friedauer, Gemeindepräsident St. Margrethen. Weitere Mitglieder sind Ruedi Mattle, Stadtpräsident Altstätten, die zwei Bürgermeister Rainer Siegele und Kurt Fischer aus dem Vorarlberg und je ein Vertreter aus dem Kanton St. Gallen und dem Land Vorarlberg.

Agglomeration Rheintal - Gründungsurkunde

Die Gründungsurkunde des Verein Agglomeration Rheintal

Kategorie: Gemeinde Eichberg, Politik | Kommentar schreiben

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Zitat / Position

"Die junge Generation fühlt sich entrechtet und im keinem Parlament vertreten. Die Politiker verstehen ihren Lebensstil nicht im Geringsten. Wie sollten sie auch – Politiker bekommen ihre Emails von ihrer Sekretärin ausgedruckt und denken dann noch, sie verstünden etwas vom Internet."
-Richard Falkvinge